國立故宮博物院 National Palace Museum
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Stufenberge und dichte Wälder
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Stufenberge und dichte Wälder
Chü-jan (tätig zweite Hälfte 10. Jhr.), Fünf Dynastien (907-960)
Hängerolle, Tusche auf Seide, 144,1 x 55,4 cm
 
Chü-jan stammte aus Chiang-ling der südlichen T’ang-Dynastie. Er war ein Mönch im K'ai-yüan-Tempel. Als die Südliche T’ang-Dynastie von der Sung-Dynastie besiegt wurde (975), folgte er dem besiegten Li Hou-chu der Südlichen T’ang nach K’aifeng, in die Hauptstadt der neu gegründete Sung-Dynastie. Er verstand sich besonders gut auf die Landschaftsmalerei, wobei er die Maltechniken von Tung Yüan erlernt hatte. Von seinem Lehrer übernahm er die “Hanffaser-Texturstriche”, doch er selbst hat den Malstil der hintereinander gestaffelten Bergketten geschaffen, weshalb er als “Schöpfer der Natur” bezeichnet wurde.

Auf diesem Bild ist ein enger, gewundener Bergpfad zu sehen, der durch einen Wald hindurch in die Berge hineinführt. Mit Ausnahme der sogenannten “Kopfsteine” im Wald am Fuße des Berges und auf den Berggipfeln sind die Felsen mit “Hanffaser-Texturstrichen” sehr fein gezeichnet, wobei jeder Strich mit Bedacht gesetzt wurde. Zwischen den Bergen sind von unten nach oben üppig grüne Bäume angeordnet, durch die sehr geschickt eine geheimnisvolle Landschaft tief in den Bergen geschaffen wurde. Wie die Inschrift von Tung Ch’i-ch’ang “Ein Meisterwerk aus der Hand von Chü-jan” andeutet, ist dieses Bild ein besonders gelungenes Beispiel unter Chü-jans Werken.
 
 
 
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