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Nationales Palastmuseum

:::Museumsgelände

Als der Bau des Museums in Wai-shuang-hsi, Taipei, im August 1965 fertiggestellt worden war, schrieb der damalige Präsident Chiang Kai-shek den Namen des Museumsgebäudes als "Chung-shan Po-wu-yuan" auf eine Tafel, die über dem Eingangtor des Museums aufgehängt wurde. Er tat dies zu Ehren des Gründungsvaters der Nation, Dr. Sun Yat-sen. Das Museum wurde offiziell am 12. November jenes Jahres eingeweiht.

 

Das Museumsgebäude, das im architektonischen Stil eines chinesischen Palastes erbaut ist, hat vier Stockwerke, ist mit Konsolen verziert und das farbenprächtig mit grünglasierten Ziegeln gedeckte Dach ist mit gelben Firsten abgesetzt. 1967 und 1969 erhielt das Museum jeweils Erweiterungsbauten und im Jahr 1985 wurden die Galerien renoviert. Im Juli 2004 begann eine weitere Renovierungsphase, die im Dezember 2007 abgeschlossen werden konnte. Die unteren drei Stockwerke werden für die Ausstellung der Kunstwerke verwendet, während im vierten Stockwerk das Teehaus San Hsi-t'ang三希堂 untergebracht ist.

 

Mit dem Bau des Chih-shan-Gartens, der zur linken Seite des Museums liegt, wurde 1984 begonnen. Mit seinen malerischen Pavillons und Terrassen, kleinen Brücken, Teichen und gewundenen Pfaden stellt er ein schönes Beispiel traditioneller chinesischer Gartenbaukunst dar. Die Säulen und Balken der Pavillons sind in eleganter Kalligrafie mit Reimpaaren beschrieben, an denen sich der Kenner erbauen kann.

 

Das Land auf der rechten Seite des Museumsgeländes wurde in den jederzeit zugänglichen Chih-te-Garten verwandelt. Auch hier gibt es kleine Pavillons und eine gewundene Brücke führt über einen Teich. An kühlen Herbstabenden liegt der Duft der Osmanthus- und der Lotosblüten in der Luft.

 

Mo-jeh Ching-she, das Wohnhaus des verstorbenen Meisters Chang Dai-ch'ien, wurde im Mai 1983 von dessen Familie dem Museum gestiftet, das dort das Chang Dai-ch'ien Gedächtnishaus einrichtete und es für Besuche nach Voranmeldung zugänglich machte. Zwei Bäche fließen durch das Anwesen, in dem auch ein schattiger, strohgedeckter Pavillon steht. Das Haus wirkt sehr ruhig und abgeschieden und in der Ferne meint man Vogelrufe zu vernehmen. Im Studio befindet sich eine Wachsfigur des Meisters.

  • Zhi Shan Garten

    Zhi Shan Garten

  • Zhi Shan Garten

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